Archive for the 'persönliches' Category

06
Feb
19

Saure Lunge in Ebing

Alle Jahre wieder, gibts für mich im Februar oder März die leckere saure Lunge beim Schwanen-Bräu in Ebing. Die gibt es immer am ersten Mittwoch im Monat, außer am Aschermittwoch.

Leider ist in Ebing seit letztem Jahr ab 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr geschlossen, so wird das direkt nichts mehr.

In diesem Jahr bin ich deshalb in Reckendorf gestartet – dort ist bis 14:30 Uhr im Winter auf. Danach bin ich über Freudeneck und Höfen nach Ebing gewandert. Hier geht es nun noch das kurze Stück zum Bahnhof.

 

27
Sep
18

Bräuwerck

Endlich finde ich heute Nachmittag wieder mal zum Bräuwerck nach Neudrossenfeld auf meiner Wanderung w037.

Auf der Theta war es wieder besonders schön.

Heute war der Turm noch offen und die Sicht gigantisch.

06
Jul
18

Öffnungszeiten und Links in Brauereiliste aktualisiert

Endlich fertig – die Öffnungszeiten und Links in meiner Brauereiliste sind nach bestem Wissen und Gewissen aktualisiert. Da ich fast überall vor Ort nachgeschaut habe, hat das natürlich recht lange gedauert und ich bin mir auch nicht sicher, ob sich da bei manchen nicht schon wieder was geändert hat. Zudem hat bierland-oberfranken zum Jahreswechsel wieder mal alle Links geändert, so dass Brauereien ohne eigene Internetseite nicht mehr über einen funktionierenden Link erreichbar waren, wenn ich über bierland-oberfranken verlinkt hatte.

Wenn jemand einen Fehler entdeckt – und es wirklich weiß, weil sie/er erst kürzlich vor Ort war (nicht von irgendeiner Internetseite!) der kann mir übers Kontaktformular gerne schreiben oder hier einen Kommentar posten. Demnächst aktualisiere ich die Liste gleich wenn ich eine Veränderung bemerke.

Zwischendurch habe ich auch noch die Datenschutzerklärung ergänzt, ein neues Ankreuzfeld im Kontaktformular dazu rein gebastelt und bin mit bierwandern.de auf einen neuen Host umgezogen. Das war die Vorbereitung den Blog demnächst (irgendwann) von wordpress.com auf ein selbstgehostetes wordpress umzuziehen. WordPress.com ist leider bisher niemals ganz konform der europäischen DSGVO hin zu biegen. Da ist den Amis bei Automattic leider vieles einfach egal. Leider ändern sich beim Umzug alle Links da der neue Blog eine subdomain von bierwandern.de wird, also wahrscheinlich blog.bierwandern.de anstatt bierwandern.wordpress.com. Das wird auch nochmal eine Heidenarbeit, da ich nach dem Umzug jeden bisher hier geschriebenen Beitrag anfassen muss um keinen doppelten Kontent zu haben… Irgendwann wird hoffentlich das Wetter schon mal beständig schlecht werden.

21
Mrz
18

Ein Tag Frühling

Am Sonntag 11.03. kletterten mal ausnahmsweise die Temperaturen über 15°C. Grund genug auf mein Rad zu steigen und eine für mich „besondere“ Tour zu fahren.

Die Brauerei Hartleb Maroldsweisach ist eine der wenigen in meinem Einzugsgebiet, die ich nur mit dem Rad erreichen kann. Eine sinnvolle Busanbindung gibt es dort nicht – schon gar nicht am Wochenende – und von Ebern ist es zu weit zum Laufen. Mit dem Auto eine Brauerei besuchen gibts bei mir ja bekanntlich prinzipiell nicht.

Außerdem war es der zweite Sonntag im Monat, so dass in Zilgendorf die tolle Wirtschaft der ehemaligen Brauerei Gick offen hatte.

Das waren bisher für mich ganz unterschiedliche Touren, die jedoch auf der Karte gar nicht so weit auseinander liegen.

Mit dem Rad (selbst mit meinem kleinen) müsste das zu schaffen sein, dachte ich mir, obwohl den Sonntag vorher im Wald oberhalb Lichtenfels die Wege noch dick vereist waren.

Ich fuhr also mit dem Zug (und Rad) über Bamberg nach Ebern, radelte in einer knappen Stunde auf der zum Radweg umfunktionieren alten Bahntrasse nach Maro, ließ mir Mittagessen und leckeres Bier schmecken und setzte mich auch noch kurz raus in die warme Sonne. Wenn vor der Wirtschaft nicht Nordseite wäre, hätte ich wahrscheinlich auf meinen inneren Schweinehund gehört und wäre hocken geblieben. So war die Sonne aber schnell verschwunden und es trieb mich wieder aufs Rad. Für den Weg über Altenstein nach Heilgersdorf muss man von Maro wieder ein paar Kilometer zurück in Richtung Ebern fahren. In Pfaffendorf biegt man am Schloss links vom Radweg ab, fährt über die Straße und dann steil bergauf nach Altenstein mit der gleichnamigen und sehenswerten Burgruine. Dafür hatte ich jedoch diesmal keinen Blick, denn ich wollte ja bei der Brauerei Scharpf in Heilgersdorf noch einen leckeren Fastenbock trinken.

Hinter Altenstein beginnt der Wald, aus dem man erst in Bischwind wieder heraus kommt. Von dort sind es nur noch ein paar Kilometer auf der Straße bis nach Heilgersdorf. Im Wald bedeutete „Fahren“ aber eher „Schwimmen“ statt „Rollen“ denn nur die oberen paar Zentimeter waren aufgetaut und damit auch entsprechend matschig.

Nach kurzer Rast in Heilgersdorf fuhr ich das Tal abwärts in Richtung Kaltenbrunn. Die dortige Gaststätte der Brauerei Schleicher hat am Nachmittag bekanntlich geschossen, so dass ich kurz vorher schon links in Richtung Rossach abbog. In Rossach geht es rechts auf kleinen Wegen nach Zilgendorf. Alleine bekam ich trotz fortgeschrittener Stunde noch problemlos einen Sitzplatz. Die „Zwickte“ sind hier von oben eingeschnitten, irgendwie anders als ich es kenne – wenn mich nicht die Tischnachbarn das letzte Mal darauf hingewiesen hätten, wäre mir das gar nicht aufgefallen.

Von Zilgendorf gehts weiter bergauf nach Birkach zur Brauerei Eller. Dort war es total schön, sich auch mal außerhalb der sonntäglichen Mittagsessenszeit am Stammtisch zu unterhalten.

Von Birkach bis Lichtenfels Bahnhof hatte ich mit Rad eine gute halbe Stunde eingeplant. Zu Fuß benötige ich in die andere Richtung (bergauf) ca. 1,5 Stunden. Das war ganz schön knapp. Nächstes Mal gebe ich mir 15 Minuten mehr Zeit.

Insgesamt war es aber eine schöne Tour, die ich sicher noch öfters machen werde – wenn es hoffentlich irgendwann wieder wärmer wird.

12
Mrz
18

Billige Kopie oder einfach nur Ideenklau?

Schon eine ganze Weile beobachte ich das Treiben des „Kollegen“ „beerwanderer“ im Internet.
Anfangs dachte ich noch hier könnte sich was entwickeln und eigene, interessante Inhalte können zum Thema ja nicht schaden. Leider muss ich nun aber erkennen, dass hier wohl wieder einmal nur Geschäftstrieb der Ansporn für diese ganze Orgie von immer gleichen „Beiträgen“ und Veröffentlichungen im täglichen Rhythmus ist, die meist nur ein einzelnes Bild beinhalten. Mir ist noch nicht klar, was wirklich dahinter steckt – anscheinend will sich da jemand erstmal einen Namen bei den Suchmaschinen machen und dann absahnen – er bietet ja schon „Guided Tours“ in Franken an. Interessant für jemanden der offensichtlich in München residiert. Er ist aber wohl wenigstens einmal Quer durchs Brauereienland von Pegnitz nach Strullendorf gelaufen, hat einige Biere unterwegs getrunken und ein paar Fotos geschossen – das wars dann aber auch schon – ein einzelner Artikel dazu hätte nach meinem Geschmack gereicht.

Genug gemault, macht Euch selbst ein Bild davon – vielleicht gefällts ja doch jemandem:


Ich verlinke die Seite hier nicht, denn ich möchte ihm ja nicht auch noch zu mehr Klicks verhelfen…

Schon interessant wie man mit einer Handvoll eigenen Ausflügen so viele Beiträge veröffentlichen kann – und dann noch gleich auf allen „Kanälen“, ob eigener Blog, Facebook oder Instagram – twitter und google+ sind bestimmt auch schon in Arbeit – aber das hat mich nun wirklich nicht mehr weiter interessiert. Bei jedem Bild dann gefühlt tausend Schlagwörter, die oft nur mit viel gutem Willen etwas mit dem jeweiligen Bild zu tun haben. Besonders die vielen ewig gleichen facebook Beiträge nerven:

Das einzig „Neue“ ist die Sprache der Beiträge, denn der Kollege schreibt ausschließlich in Englisch. In USA nennt man diese Leute wohl „Copycats“, wenn ich mich recht entsinne…

30
Okt
17

Bockanstich in Lohndorf

Trotz eingestellter 19 Uhr Busfahrt von Tiefenellern /Lohndorf nach Bamberg, nahm ich mir am letzten Oktoberfreitag den Bockbieranstich in Lohndorf vor. Startpunkt war in Scheßlitz am Bahnhof. Die Wanderung zum Gügel ist immer wieder schön und die Gügelkirche trotz Gerüst und Dauerbaustelle auf jeden Fall einen Ausflug wert. Die Gaststätte hatte gerade noch vor den Herbstferien offen.

Weiter nach Tiefenellern ist es nicht sehr weit und aufgrund der tollen Landschaft und Aussichten recht kurzweilig.

Bei der Brauerei Hönig muss man zu dieser Jahreszeit natürlich einen leckeren Bock trinken.

Von Tiefenellern bis nach Lohndorf nahm ich dann den leider letzten Bus um 17:37 Uhr.

Es war kalt, insofern lief der gute Bock in Lohndorf bei mir nicht so gut und ich brach schon um 19 Uhr auf um über Melkendorf nach Geisfeld zum Grieß zu gehen.

Alleine fand ich auch problemlos einen Platz in der Wirtschaft und konnte mich noch kurz aufwärmen.

Ich wusste schon, dass die Brauereigaststätte in Roßdorf Urlaub hatte, so spekulierte ich auf den Keller und lief aber so los, dass ich es auch direkt nach Strullendorf zum Zug geschafft hätte.

Am Roßdorfer Keller war zwar offiziell auch zu, aber Licht. So traf ich überraschend die Kollegen vom Braukulturellen Wanderverein Franken.

Dort bekam ich Asyl, ein nettes Gespräch und zwei Rossdorfer Bier. Damit war die restliche Strecke nach Strullendorf zum Bahnhof auch gar kein Problem mehr.

Schön wars, auch ohne Bus. Das werde ich nun öfters mal machen.

16
Okt
17

Drei Bock in Weiher

Freitag und Samstag war Bockbieranstich in Weiher bei der Brauerei Kundmüller. Normalerweise mag ich ja den Ausverkauf an Biersorten nicht, aber der Weiherer Bock hat mir schon vor 20 Jahren geschmeckt. Damals war für mich der helle Bock hier ein Highlight zur Saison. Inzwischen einer unter vielen.

Nun gibt es auf einmal drei Böcke. Einen Weizenbock, einen normalen und einen hopfengestopften, der Rol(l)ator genannt wird 😂

Besonders letzterer schmeckt ganz hervorragend, leider sind die Preise hier langsam Großstadtpreise. Mit 3,50 Euro ist der Rolator wirklich kein Schnäppchen.

16
Okt
17

Sommerausflug mitte Oktober

Gestern sind wir mit Bus und Rad nach Burgwindheim und dann über Theinheim, Schönbrunn (auch wenn hier leider nicht mehr selbst gebraut wird…) und Ampferbach nach Burgebrach gefahren. Der Absacker war dann noch bei Frau Kraus.

07
Okt
17

Menschenmassen in Tiefenellern

Auf unser heutigen (Samstags-) Tour von Tiefenellern über Lohndorf und Schammelsdorf nach Drosendorf wurden wir schon auf der Hinfahrt im 970er Bus von einer Menge Fahrgästen überrascht, die wir sonst nur auf den klassischen Biertouren um Thuisbrunn oder Aufsess trafen. Der Bus war fast voll, obwohl die Erbsenzähler im Landratsamt Bamberg und bei der Gemeinde Litzendorf die Linie immer mehr kaputtsparen. Dafür durften wir schon ein Bock trinken, obwohl der offizielle Bockbieranstich hier erst am 20.10. stattfindet. Das Bock gibts aus der Flasche, da auch am Diller Keller hinter Hallstadt schon ein Bockbieranstich mit Hönig-Bock gelaufen ist, auch schon vor dem offiziellen Termin.

Dafür durfte ich mich wieder über den überflüssigen zweiten Radweg zwischen Lohndorf und Tiefenellern aufregen.

Um Missverständnissen vorzubeugen, ich habe nichts gegen Radwege, ganz im Gegenteil! In diesem Fall gibt es jedoch seit vielen Jahren einen tollen Rad- und Fußweg auf der nördlichen Talseite. Wozu dann noch einen an der Südseite der Straße? Keine Frage, das kann man machen, wenn man sonst schon alles hat und trotzdem noch Geld übrig ist, aber beim Gejammere der Gemeinde, dass ein paar hundert Euro pro Jahr für die bisherige 19 Uhr Busverbindung im Richtung Bamberg nicht mehr möglich wären, ist das angesichts der vielen Nutzer des ÖPNV hier nur noch unverständlich.

Wir wanderten natürlich den bisherigen, ab von der Straße verlaufenden Weg nach Lohndorf und nach Speis und Trank in der Brauereigaststätte Hölzlein (aktuell gibts Sonn- und Feiertage keinen Mittagstisch und es wird erst um 15 Uhr geöffnet) dann weiter hoch nach Schammelsdorf zum zweiten Bock des Tages.

Danach, gerade noch bevor es Stockfinster wurde, sind wir runter nach Drosendorf zur Brauerei Göller und zum dritten Bock des Tages gelaufen. Dort erfuhren wir vom aktuell zweiten Ruhetag der Gaststätte, die ab sofort auch noch an Dienstagen geschlossen ist. Schade, schade… und schon wieder viel zu ändern in meiner Brauereiliste.

30
Jun
17

Veitsberg am Freitag 

Der Veitsberg mit seinen Linden und der zentralen Kapelle ist immer einen Ausflug wert. Gerade bei so schönem Wetter wie heute Nachmittag.

Vom Bahnhof Ebensfeld ist es nur ein Katzensprung auf den Berg, wenn auch ein ziemlich schweißtreibender.

Oben wird man mit toller Aussicht belohnt.



Vor einiger Zeit hatte ich auch einen Weg ausfindig gemacht, der so noch in keiner Karte oder bei OSM verzeichnet ist, mit dem ist man in ca. 50 Minuten in Pferdsfeld.

Heute gabs hier nur ein leckeres Bier und leider endlose Warterei aufs Zahlen… Ich wollte ja noch ein Schaschlik in Unterneuses verputzen.

Gesagt und getan! Dazwischen und danach habe ich noch ins Brauhaus in Unterneuses gespritzt und beim Putzen und Anschüren für den morgigen (dritten) Brautag zugeschaut. Daraufhin war es etwas stressig zum Zug nach Ebensfeld, aber das war es mir wert!

22
Jun
17

Feierabendrunde nach Bischberg und Mühlendorf 

Bei 30 Grad läuft selbst der Kochkäs. In diesem Sinne dachte ich heute an den leckeren Kochkäs beim Schuhmann Keller in Bischberg und bin mit Zug und Bus nach der Arbeit dort eingetrudelt um einzukehren und dann noch nach Mühlendorf zu laufen. Die versprochenen oder besser angedrohten Gewitter sind bisher ausgeblieben und laut Regenradar auch noch weit weg. Bei „kleinem“ Kochkäs und leckerm Bier lässt es sich aushalten:

Auf dem Weg nach Mühlendorf bin ich ca. 1km hinter Bischberg an dieser Absperrung vorbei gekommen:

Ich hab’s aber trotzdem überlebt und bin ganz entspannt unter den der Absperrung folgenden (nicht abgesperrten) Eichen durch gelaufen… Ob die Spinner wussten welche Bäume sie befallen dürfen und welche nicht?

… und glücklich ohne Gewitter in Mühlendorf angekommen.

Hier fährt um kurz nach 21 Uhr der Stadtbus nach Bamberg…

Schön, dass ich mich heute trotz widriger Wettervorhersage getraut habe!

01
Feb
17

Die Ebinger Saure Lunge lockt

The same procedure as every year…

In diesem Sinne freue ich mich immer Anfang Februar auf die leckere Saure Lunge im Schwanen-Bräu Ebing. Am Wochenende komme ich hier öfter her, aber unter der Woche ist es schon eher etwas besonderes.

Fast wäre es heute aber noch schief gegangen, denn als ich in der Früh auf der Arbeit ankam bemerkte ich, dass meine heute ausnahmsweise benutzten Wanderschuhe total im Eimer waren. Die Sohle hatte sich fast komplett vom Leder getrennt. So gehts, wenn man beim Anziehen nicht richtig schaut. Meine normalen Schuhe sind leider gerade alle beim Schuster… Zum Glück hatte ich noch Notersatz auf der Arbeit, so dass es trotzdem los gehen konnte.

Zusätzlich ist seit letztem Wochenende schon wieder Baustelle auf der Zugstrecke Bamberg – Lichtenfels, so dass ich ohne in den Bus umzusteigen eine Stunde früher los musste als sonst – die zusätzliche Stunde ist jetzt ja nicht wirklich schlimm und kann ich sicher gut in den drei Stationen verhocken.

Die Lunge ist inzwischen schon verputzt und war wieder besonders lecker.

Der kurze Weg über Rattelsdorf nach Höfen zur Brauerei Endres war ganz entspannt. Hier nochmal eine Rast vor dem Aufstieg zur Bildeiche.

Der Weg über die Bildeiche war mehr eine Eisbahn als ein Weg. Vor allem bergab recht spannend. Glücklicherweise ist nix passiert.

Die Rast mit gutem Bier in Reckendorf hatte ich mehr als verdient 😉

Zum Bahnhof ist es nun nicht weit. Das war wieder mal ein schöner Nachmittag.

12
Dez
16

Trauriger Rückblick auf 2016

Für Fußgänger, ÖPNV Benutzer und natürlich Brauereigaststättenbesucher war 2016 das schlimmste Jahr seit langem.

Angefangen hat es in Winter mit der Nachricht über die neuen Öffnungszeiten der Brauerei Schwanen-Bräu in Burgebrach. Damit waren die beiden Wanderungen ab Burgebrach, die am Besten am Samstag zu machen sind, nur noch eingeschränkt durchführbar.

Ab Januar begann dann auch noch die Mamutbaustelle auf der Zugstrecke zwischen Bamberg und Bad Staffelstein, so dass man ein dreiviertel Jahr nur noch recht umständlich und ohne Rad nach Breitengüßbach, Ebern, Ebing und zu den vielen Brauereien um den Staffelberg kam. Zum Glück ist das seit Anfang September aber auch wieder vorbei.

Im Februar wurde die Brauerei Winkler in Melkendorf für immer dicht gemacht. Schade, das Bier hat mir immer gut geschmeckt. Inzwischen hat die Wirtschaft zwar wieder offen, aber halt ohne eigenes Bier.

Im Frühjahr wurde dann bekannt, dass der schwarze Keller bei Weigelshofen in dieser Saison keine Betrieb hatte. Man kann nur hoffen, dass es 2017 wieder weiter geht.

Die nur rudimentären Betriebszeiten der Brauerei Roppelt in Trossenfurt setzten sich das ganze Jahr fort. Das war für mich nicht unbedingt ein Nachteil, denn so viel war ich dort noch nie wie in diesem Jahr, aber viele Ausflügler wurden abgeschreckt. Inzwischen ist wieder regelmäßig Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag ab 15 Uhr offen. Brotzeiten gibts (eingeschränkt) wohl auch wieder – die habe ich selbst aber noch nicht probiert!

Im August erfuhr ich dann von der schon länger erfolgten endgültigen Schließung der ehemaligen Brauereigaststätte in Friesen. Für die schönen Wanderungen über Friesen habe ich auch noch keine andere Idee, als ein wenig Proviant mitnehmen und sich zur Brotzeit irgendwo hin zu hocken.

Dann gabs den unsäglichen Baumwipfelpfad bei Ebrach – anscheinend für Autofahrer von Autofahrern gemacht. Einige der tausenden Besucher, die dort am Wochenende vorbei fahren, überfluteten auch die eh schon gut ausgelastete Brauerei Zehendner in Mönchsambach. Gegen den unnatürlichen Ansturm half dann seit Mitte September nur der zusätzliche Ruhetag am Sonntag. Mit der Folge, dass unsere wunderschöne Wandertour nach Schlüsselfeld, die nur im Sommer (Freizeitbus) und am Sonntag machbar ist, hinfällig wurde.

Ein weiteres Übel war die endgültige Schließung der Brauerei Fößel in Appendorf im September. Wie ich das auf der Tour über Stettfeld kompensieren kann ist mir auch noch nicht klar.

Zu schlechter Letzt wurde zum Fahrplanwechsel am 11.12. Tiefenellern und Lohndorf vom ÖPNV am Abend abgehängt. Der Bus um 19 Uhr nach Bamberg wurde gestrichen bzw. fährt nur noch in Litzendorf vorbei.  So machen die Touren über den Gügel, von Huppendorf und Oberleinleiter nach Tiefenellern leider auch keinen Sinn mehr.

Nach diesem Katastrophenjahr habe ich eigentlich erst mal keine Lust mehr noch irgendwelche Arbeit in neue/geänderte Touren zu stecken.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Es kann ja eigentlich nur besser werden!

05
Jul
16

Endlich mal wieder Hallerndorf. 

Entweder das Wetter war scheußlich, ich hatte keine Zeit oder es stand am Dienstag eine andere Tour an – vielleicht hatte ich nach der letzten Miniportion Lunge auch einfach keine Lust mehr? 

Jedenfalls habe ich es heute wieder mal geschafft. Gut stürmisch ist es hier, aber die saure Lunge ist wieder eine normale Portion – ich musste nicht mal was sagen! Immer noch die beste saure Lunge, die ich kenne! 

Leider gibt es die Forchheimer Klemm Busse und damit auch die Linie 265 immer noch nicht in der Bahnauskunft, obwohl ich das im Januar / Februar schon beim VGN und beim Landkreis gemeldet hatte. Unmöglich, muss man doch die Bahnauskunft konsultieren, wenn man mit dem Zug ein Stück fahren will – beim VGN gibt’s ja keine Bahn-Baustellen und keine aktuellen Verspätungen. 

01
Jul
16

Über den Steigerwald nach Schlüsselfeld. 

Meine Tour 39 zeigt den Hauptweg, den ich heute mit dem Rad fahre. Ich startete nur in Burgebrach und plane in Hirschaid heute Abend wieder in den Zug zu steigen. Um viertel nach 12 bin ich auf der Arbeit gegangen. Der Bus nach Burgebrach von Bamberg ab hat mich und mein Rad dann um 13:30 Uhr mitgenommen. 

Nach Mönchsambach ist es so nicht weit und auf der kleinen Straße über Krumbach schön zu fahren. Da sitze ich nun unter der großen Kastanie, lasse es mir gut gehen und trinke ein leckeres Mönchsambacher Lager. 

Der Weg nach Schlüsselfeld war matschig wie selten, aber selbst mit Faltrad machbar – zumindest für mich. 

Jetzt fehlt nur noch der schöne und lange Weg über Elsendorf, Pommersfelden nach Hirschaid…