Archive for the 'ÖPNV' Category

10
Aug
18

ÖPNV-Problemlandkreis Bamberg

Eigentlich bin ich ja leidgeprüfter Nutzer von Bus und Bahn. „Eigentlich“…

Leider ist der Landkreis Bamberg regelmäßig für eine Negativ-Überraschung gut (siehe z. B. hier, hier und hier)

Zuerst die Warnung an andere Wanderer: Ab sofort kommt man auch Montag bis Freitag nicht mehr aus Trossenfurt weg, wenn man in der Wirtschaft oder im Keller war – das selbe gilt für Priesendorf (hier fährt nun der letzte Bus um dreiviertel sechs).

Jetzt macht man die Kürzungen schon nicht mehr öffentlich, sondern gibt die geänderten Fahrpläne erst bekannt, wenn sich die ersten Kunden beschweren. Die neueste Methode die Fahrgäste abzuschrecken sind massive Einschränkungen auf der Linie 989. Perfide an der Vorgehensweise war, dass die Änderungen trotz anders lautendem Jahresfahrplan ab Ferienanfang begonnen hatten, ohne dass Aushangfahrpläne oder online-Auskünfte (VGN bzw. Bahn) rechtzeitig geändert wurden. Natürlich fand man auch auf dem Internetauftritt des Landratsamtes nichts.
Zur Geschichte:
Jahrelang nutzte ich fast jede Woche (meist im Winter) die zwei Verbindungen (Mo-Fr) der Linie 989 von Trossenfurt Aurachbrücke nach Priesendorf, Mühlendorf oder Bamberg um 16:47 und 18:12 Uhr ab Trossenfurt.
Auch am Montag den 06.08.2018 hatte ich mich darauf verlassen und bin von Ebelsbach/Eltmann nach Trossenfurt gelaufen um dort nach guter Unterhaltung und gutem Bier, gemütlich in den Bus zurück nach Bamberg zu steigen.
Zum Glück schaute ich noch kurz in die VGN – Fahrplanauskunft wann die Busse genau abfahren.
Leider gab es die bekannten Abfahrten 16:47 Uhr und 18:12 Uhr in Richtung Bamberg beim VGN nun gar nicht mehr.
Bei der DB Auskunft gab es eine Abfahrt 16:38 Uhr und sonst nichts.
An der nahen Bushaltestelle hing nur der mir bekannte Jahresfahrplan 2018 mit den Fahrten 16:47 und 18:12. Wie auch in der pdf-Datei des Jahresfahrplans 2018 der Linie 989 beim VGN verzeichnet.
Ich studiere immer die aktuellen Fahrplanänderungen vor den Ferien und vor dem Fahrplanwechsel. Nichts deutete bei der Linie 989 auf eine Änderung hin.

Ein Bus kam dann tatsächlich schon um 16:38 Uhr. Nicht schön, wenn die offizielle Abfahrt eigentlich erst 9 Minuten später wäre. Der Fahrer des Kleinbusses konnte mir „natürlich“ auch nicht sicher sagen, ob um 18:12 Uhr nun einer noch fährt oder nicht.
Da ich diese Verbindung oft nutze und nicht jedesmal auf die Gnade der jeweiligen Fahrer angewiesen sein möchte, hätte ich nun eigentlich gerne eine verlässliche Auskunft gehabt, welche Verbindungen und wann ab Trossenfurt in Richtung Bamberg noch angefahren werden. Das klappt um halb fünf leider nicht mehr, weil die zuständigen OVF-Büros (in diesem Fall Coburg) schon mindestens eine Stunde früher dicht gemacht werden.
Sicherlich sind solche Aktionen länger geplant, aber es wirkt jedesmal als ob Ferienarbeiter mit der Umsetzung beauftragt würden. Ich bin es richtig leid als Fahrgast des ÖPNV, vor allem im Landkreis Bamberg immer als Bittsteller behandelt zu werden. Die Kundschaft bleibt hier im wahrsten Sinne auf der Strecke. Der Landrat, der sich sonst so sehr für die Brauereien einsetzt, hat wohl nur das autofahrende Publikum im Blick. Die Aussagen auf seiner eigenen Homepage unter ÖPNV und Mobilität und dem Motto „Lebensqualität erhalten“ ist auch nur eine hohle Phrase.

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17
Apr
18

Umsteigeverbindungen an die S- und R-Bahnen in Bamberg seit Fahrplanwechsel zum Abgewöhnen

Wenn ich es aus leidvoller Erfahrung nicht besser wüsste, würde ich es nicht glauben, wie kaputt man heutzutage noch den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) machen kann. Die Verkehrsplanung des Landratsamtes Bamberg, schon immer die Instanz wenn es um Fehl-, Falsch- oder Nichtplanung des öffentlichen Nahverkehrs geht, hat es auch diesmal wieder geschafft, die wenigen noch sinnvollen Busverbindungen so unattraktiv zu machen, dass selbst wir eingefleischte Nutzer dreimal überlegen, ob wir uns das noch antun.

Dabei hat man diesmal gar nichts gemacht – und das war der Fehler. Die DB trägt eigentlich die Schuld und dabei vor allem der neue S-Bahn Fahrplan mit den ca. halbstündlich versetzten Abfahrtszeiten im Vergleich zur langjährigen Praxis. Die Abfahrt der RE ist gleich geblieben und so fahren beide Verbindungen in den Großraum nun innerhalb von 10 Minuten. Die 50 Minuten dazwischen gibts nichts außer Warten. Mit der Ankunft in Bamberg sieht es ähnlich düster aus.

Es fehlt leider immer noch ein halbstündlicher S-Bahn-Takt von Bamberg nach Nürnberg und zurück.

Da der DB und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, als Besteller des Schienenverkehrs, die Busanschlüsse ziemlich gleich sind, hätte das Landratsamt reagieren müssen – tat aber leider bisher nichts.

Sogar die Zuganschlüsse sind betroffen, so kann man von Eltmann oder Oberhaid zwischen kurz nach 21 Uhr und 0:22 Uhr nicht mehr über Bamberg in Richtung Nürnberg fahren. Zwischendurch fährt zwar noch ein Zug aus der Richtung nach Bamberg, der hat aber auch keinen früheren Anschluss. Zudem geht das dann nur am Samstag, denn unter der Woche ist schon um kurz nach 21 Uhr Schluss von Oberhaid und Eltmann…

Die folgenden Bus-Beispiele sind besonders krass für Biergarten und Brauereibesucher des Landkreises, die in Bamberg in Richtung Großraum Nürnberg umsteigen müssen:
Linie 969, Richtung Würgau/Steinfeld, So, Abfahrt 12:55 Uhr, Ankunft RE 11:21 – Wartezeit 34 Minuten;
Linie 969, Richtung Bamberg, Sa Ankunft 18:48, So Ankunft 18:58 Uhr, Abfahrt RE 19:38 Uhr – Wartezeit 50 oder 40 Minuten
Linie 970, Richtung Tiefenellern/Huppendorf, Mo-Fr, Abfahrt 13:15 Uhr, Ankunft RE 12:21 – Wartezeit 49 Minuten;
Linie 989, Richtung Bamberg, Mo-Fr, Ankunft 18:56 Uhr, Abfahrt RE 19:38 Uhr – Wartezeit 42 Minuten;

Die Auflistung liese sich noch beliebig fortführen, aber das mindert den Frust über die Ignoranz der Fahrplangestalter auch nicht. Bis sich hier evtl. in den Folgejahren etwas ändert hat die Bahn ihren Fahrplan wahrscheinlich schon wieder geändert…

30
Okt
17

Bockanstich in Lohndorf

Trotz eingestellter 19 Uhr Busfahrt von Tiefenellern /Lohndorf nach Bamberg, nahm ich mir am letzten Oktoberfreitag den Bockbieranstich in Lohndorf vor. Startpunkt war in Scheßlitz am Bahnhof. Die Wanderung zum Gügel ist immer wieder schön und die Gügelkirche trotz Gerüst und Dauerbaustelle auf jeden Fall einen Ausflug wert. Die Gaststätte hatte gerade noch vor den Herbstferien offen.

Weiter nach Tiefenellern ist es nicht sehr weit und aufgrund der tollen Landschaft und Aussichten recht kurzweilig.

Bei der Brauerei Hönig muss man zu dieser Jahreszeit natürlich einen leckeren Bock trinken.

Von Tiefenellern bis nach Lohndorf nahm ich dann den leider letzten Bus um 17:37 Uhr.

Es war kalt, insofern lief der gute Bock in Lohndorf bei mir nicht so gut und ich brach schon um 19 Uhr auf um über Melkendorf nach Geisfeld zum Grieß zu gehen.

Alleine fand ich auch problemlos einen Platz in der Wirtschaft und konnte mich noch kurz aufwärmen.

Ich wusste schon, dass die Brauereigaststätte in Roßdorf Urlaub hatte, so spekulierte ich auf den Keller und lief aber so los, dass ich es auch direkt nach Strullendorf zum Zug geschafft hätte.

Am Roßdorfer Keller war zwar offiziell auch zu, aber Licht. So traf ich überraschend die Kollegen vom Braukulturellen Wanderverein Franken.

Dort bekam ich Asyl, ein nettes Gespräch und zwei Rossdorfer Bier. Damit war die restliche Strecke nach Strullendorf zum Bahnhof auch gar kein Problem mehr.

Schön wars, auch ohne Bus. Das werde ich nun öfters mal machen.

07
Okt
17

Menschenmassen in Tiefenellern

Auf unser heutigen (Samstags-) Tour von Tiefenellern über Lohndorf und Schammelsdorf nach Drosendorf wurden wir schon auf der Hinfahrt im 970er Bus von einer Menge Fahrgästen überrascht, die wir sonst nur auf den klassischen Biertouren um Thuisbrunn oder Aufsess trafen. Der Bus war fast voll, obwohl die Erbsenzähler im Landratsamt Bamberg und bei der Gemeinde Litzendorf die Linie immer mehr kaputtsparen. Dafür durften wir schon ein Bock trinken, obwohl der offizielle Bockbieranstich hier erst am 20.10. stattfindet. Das Bock gibts aus der Flasche, da auch am Diller Keller hinter Hallstadt schon ein Bockbieranstich mit Hönig-Bock gelaufen ist, auch schon vor dem offiziellen Termin.

Dafür durfte ich mich wieder über den überflüssigen zweiten Radweg zwischen Lohndorf und Tiefenellern aufregen.

Um Missverständnissen vorzubeugen, ich habe nichts gegen Radwege, ganz im Gegenteil! In diesem Fall gibt es jedoch seit vielen Jahren einen tollen Rad- und Fußweg auf der nördlichen Talseite. Wozu dann noch einen an der Südseite der Straße? Keine Frage, das kann man machen, wenn man sonst schon alles hat und trotzdem noch Geld übrig ist, aber beim Gejammere der Gemeinde, dass ein paar hundert Euro pro Jahr für die bisherige 19 Uhr Busverbindung im Richtung Bamberg nicht mehr möglich wären, ist das angesichts der vielen Nutzer des ÖPNV hier nur noch unverständlich.

Wir wanderten natürlich den bisherigen, ab von der Straße verlaufenden Weg nach Lohndorf und nach Speis und Trank in der Brauereigaststätte Hölzlein (aktuell gibts Sonn- und Feiertage keinen Mittagstisch und es wird erst um 15 Uhr geöffnet) dann weiter hoch nach Schammelsdorf zum zweiten Bock des Tages.

Danach, gerade noch bevor es Stockfinster wurde, sind wir runter nach Drosendorf zur Brauerei Göller und zum dritten Bock des Tages gelaufen. Dort erfuhren wir vom aktuell zweiten Ruhetag der Gaststätte, die ab sofort auch noch an Dienstagen geschlossen ist. Schade, schade… und schon wieder viel zu ändern in meiner Brauereiliste.

30
Nov
16

Wanderung 23 ab Fahrplanwechsel 2016/2017 nicht mehr sinnvoll machbar

Durch die sinnfreie Streichung der letzten Busverbindung (VGN #970) ab Tiefenellern nach Bamberg Mo-Fr um 19 Uhr ist die schöne Tour von Scheßlitz über die Gügelkirche nach Tiefenellern zur Brauerei Hönig und bei Bedarf noch nach Lohndorf zur Brauerei Hölzlein (w023) nun ab Mitte Dezember 2016 nicht mehr durchführbar. Die letzten paar Jahre habe ich das sehr gerne an einem freien Nachmittag gemacht. Sommer wie Winter ein schönes Erlebnis. Die unten angehängten Bilder sind z.B. letzten Montag (28.11.) entstanden, als ich ausnahmsweise auch noch über die Giechburg gewandert bin.

In Litzendorf fährt ein Bus um nach 19 Uhr auch zukünftig noch vorbei, aber die paar Kilometer hinter nach Tiefenellern war den Sparfüchsen beim Busunternehmen zuviel, obwohl laut neuem Fahrplan eigentlich um kurz vor 19 Uhr noch zwei „Halte nur zum Aussteigen“ aus Bamberg kommend (umstieg in Litzendorf) für Lohndorf und Tiefenellern eingerichtet sind – die haben wohl Hoffnung, dass das nie jemand nutzen wird. Dabei könnte man, nach vorheriger telefonischer Anmeldung beim Busunternehmen (das geht am Nachmittag in den Ferien laut neuem Fahrplan der Linie 970 auch schon für die Orte östlich von Tiefenellern (z.B. Königsfeld und Huppendorf)) diesen Bus auch zum Abholen von Fahrgästen aus Tiefenellern einrichten und problemlos den Anschluss an den Bus der von Geisfeld nach Bamberg in Litzendorf hält gewährleisten. Das Umsteigen ist man bei dieser Linie ja gewohnt…
So könnte dieser kurze Zubringer vor allem auch bedarfsgerecht z.B. mit Kleinbussen gefahren werden und nicht immer mit den spritschluckenden großen Reisebussen.

Es kommt aber anders und das schöne Ellertal ist nun wieder endgültig den hunderten Autofahrern, die dort jeden Tag die Brauereigasthäuser fluten überlassen. Die Brauereien beklagen weiter den zurückgehenden Bierkonsum – denn Autofahrer trinken kein/weniger Bier – und die Erbsenzähler beim Busunternehmen triumphieren, dass wieder ein paar Euro eingespart werden konnten.

Wenn die Einschränkungen wenigstens sinnvoll wären, könnte ich das nachvollziehen, aber in dieser Form ist es nicht vermittelbar, woher da noch eine relevante Einsparung kommen sollte. Nach bisherigem Fahrplan fuhren zwei Busse. Einer um 19 Uhr ab Geisfeld nach Bamberg und ein anderer von Tiefenellern nach Bamberg. Jetzt fährt nur noch einer von Geisfeld über Litzendorf nach Bamberg. Einer statt zwei, das leuchtet ein, aber auf den kurzen Abstecher von Litzendorf nach Tiefeneller zu verzichten das versteht kein Mensch.

Die Verantwortlichen im Landratsamt, die eigentlich die Verbindungen bestellen (und bezahlen), gehen auf Tauchstation und lassen das Busunternehmen machen. Dabei ist es, wie in diesem Fall, anscheinend egal was dabei heraus kommt – ganz nach dem Motto: Wer fährt schon Bus, wenn ein Auto in der Garage steht. Es heißt, die Linie würde „eigenwirtschaftlich“ vom Busunternehmen betrieben. Wie das funktionieren soll, wenn kaum Fahrgäste Fahrkarten im Bus kaufen, sondern im VGN-Gebiet Zeitkarten oder Tages-/Wochenendtickets benutzen, kann nur gerätselt werden. Wenn dem so ist, wird einiges klarer. Denn die Abendverbindung ab Tiefenellern benutzen ja sicherlich zu fast 100% Zeitkartenfahrer aus dem Großraum – also kommt da kein Geld in die Kasse des Busfahrers. Welchen Anreiz hat ein Busunternehmen die ungeliebte Verbindung noch zu erhalten? Man könnte sagen, da wurde der Bock zum Gärtner gemacht.

Ohne großen finanziellen Mehraufwand könnte man, mit etwas gutem Willen auf dieser Strecke beides haben, das habe ich oben schon beschrieben.

Da wird natürlich mit der nachfolgenden Fahrt ab Bamberg nochmal nach Litzendorf argumentiert. Diese wurde so knapp gelegt, damit der Abstecher nach Tiefenellern kaum mehr drin ist. Warum der nicht einfach 15 Minuten später fahren kann, oder die Lösung mit dem Bedarfsabholer (s.o.) gewählt wird? Da kann man nur den Kopf schütteln.

Noch eine Anmerkung:
Zwei weitere Probleme mit dieser Linie werden nicht angegangen, obwohl sie seit Jahren bekannt sind:
– Im neuen Fahrplan wurde wieder nicht vermerkt werden, dass auf der Linie 970, entgegen der Regelung im übrigen VGN, am Faschingsdienstag nach Samstagsfahrplan und nicht normal nach Werktagsfahrplan gefahren wird – eigentlich kein Problem, wenn man es weiß – leider kann man es nicht wissen, wenns nicht drin steht!
– Die Fahrten ab Bahnhof/Post zur halben Stunde (z.B. 11:30 Uhr) bedeuten in der Regel keinen Anschluß vom RE aus Richtung Nürnberg. Wir hatten das jahrelang immer wieder am Sonntag um 11:30 Uhr versucht, aber es klappt erfahrungsgemäß nur zu 50%, da der RE aus Nürnberg meist ein paar Minuten Verspätung hat. Hier wäre eine Abfahrt 10-15 Minuten später (oder gleich 30 Minuten früher, dann hätte man gemütlich den Anschluß von der S-Bahn) von Vorteil.

Wer den erneuten Schildbürgerstreich selbst nachlesen möchte, bei der VGN Fahrplanauskunft sind der alte und der neue Fahrplan der Linie 970 als pdf-Datei zur Zeit noch abrufbar (Liniennummer eingeben): VGN Linien

Dem VGN war diese, für Ausflügler drastische Einschränkung übrigens nicht mal eine Erwähnung in den Änderungen zum Fahrplanwechsel wert! Im Landkreis Bamberg gibts laut VGN anscheinend gar keine Änderungen – ich hatte sie nur zufällig entdeckt, da ich die Linie häufig fahre. Ich möchte ja gar nicht wissen was sonst noch alles im Argen liegt.

Viele werden spätestens im Sommer verärgert sein, wenn sie „wieder mal“ zum Hönig-Biergarten wollen aber kein Bus mehr fährt – aber dann ist es zu spät.

Wer das liest und wie ich auch zumindest mal im Sommer gerne in den Biergarten in Tiefenellern oder in Lohndorf geht und ein paar der leckeren Biere genießt ohne Angst um den Führerschein haben zu müssen, der wendet sich bitte an das Landratsamt Bamberg, das Busunternehmen Metzner-Hennemann und evtl. die Gemeinde Litzendorf und fordert den Erhalt dieser wichtigen Verbindung ab Tiefenellern.

Es geht hier nicht um zusätzliche Fahrten, wie das Landratsamt gerne argumentiert, es geht nur um den Erhalt einer, zwar schon bisher nicht optimalen, aber wenigstens vorhandenen Verbindung, auch unter den kostenoptimierten Bedingungen, aber dazu gehört auch ein guter Willen und ein gewisses Umweltbewustsein, welches im Landkreis Bamberg wohl immer noch bei der eigenen Autotüre aufhört. Zurück in die Steinzeit Landkreis Bamberg!

05
Jul
16

Endlich mal wieder Hallerndorf. 

Entweder das Wetter war scheußlich, ich hatte keine Zeit oder es stand am Dienstag eine andere Tour an – vielleicht hatte ich nach der letzten Miniportion Lunge auch einfach keine Lust mehr? 

Jedenfalls habe ich es heute wieder mal geschafft. Gut stürmisch ist es hier, aber die saure Lunge ist wieder eine normale Portion – ich musste nicht mal was sagen! Immer noch die beste saure Lunge, die ich kenne! 

Leider gibt es die Forchheimer Klemm Busse und damit auch die Linie 265 immer noch nicht in der Bahnauskunft, obwohl ich das im Januar / Februar schon beim VGN und beim Landkreis gemeldet hatte. Unmöglich, muss man doch die Bahnauskunft konsultieren, wenn man mit dem Zug ein Stück fahren will – beim VGN gibt’s ja keine Bahn-Baustellen und keine aktuellen Verspätungen. 

28
Apr
16

Bier-Tipps zum Maiausflugwochenende

Wie jedes Jahr, nachfolgend die obligatorischen Ausflugstipps für das erste Wochenende im Mai bzw. den Maifeiertag. In diesem Jahr ist das Wochenende kurz, so muss man sich schon gut überlegen, wohin man gehen will – am Besten fängt man am Freitag schon an.

Maibock bei der Brauerei Gradl in Leups und der Brauerei Herold in Büchenbach. Hin kommt man auf meiner Tour w002 und Tour w010.

 

Walberlafest. Zum Walberla kommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln an diesen Bahn-Chaos-Wochenende nur mit viel Geduld und Nerven – das hatte ich hier schon mal geschrieben. Kommt man mit dem Zug z.B. aus Nürnberg oder Fürth endet die Fahrt in Erlangen. Dort muss man mit dem Bus (Schienenersatzverkehr) nach Forchheim fahren und dort wieder in den Schienenersatzverkehr-Bus in Richtung Ebermannstadt umsteigen. Mit Fahrad, Kinderwagen oder ähnlichem ist somit spätestens in Erlangen Schluß.
Soviel Ignoranz wie die Bahn muss man erst mal an den Tag legen – die Baustellen sind alle schon längst geplant und hätten mit ein wenig Verstand und Einsicht auch auf ein anderes, nicht so ausflugsträchtiges Wochenende gelegt werden können…

Walberlafest

Bockbier bei der Brauerei Zehendner in Mönchsambach. Auch hier trifft natürlich der Schienenersatzverkehr zwischen Baiersdorf und Hirschaid, will man am ersten Mai den ab diesem Tag wieder verkehrenden Freizeitbus #990 „Steigerwald-Express“ ab Hirschaid oder Bamberg benutzen. Man sollte viel Zeit mitbringen und die Umstiegsmöglichkeiten gut planen, denn der Bus 990 fährt nur zweimal am Vormittag!

Maibock

 

Vielleicht schreibt der eine oder andere Leser mal einen Kommentar, wie groß das Bahn-(bzw. Bus-)Chaos denn wirklich war.